Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie:


Update vom 17.06.2020

Da die Kontaktbeschränkungen ab heute gelockert werden, können wir nun endlich wieder uneingeschränkt alle Trainingsangebote durchführen.

Unsere Angebotsseite befindet sich derzeit in Überarbeitung.
Wir bitten noch um etwas Geduld, freuen uns aber sehr, wenn Sie bald einmal wieder hier vorbeischauen.

Bis dahin stehe ich Ihnen gerne jederzeit für Rückfragen per Telefon oder E-Mail zur Verfügung.

Tel.: 089 300 41 01 oder 0176 22 79 70 51

E-Mail: kleist@artgerechte-hundeerziehung.de





Update vom 04.05.2020

Ab sofort können wieder Termine für Einzelunterricht und Einzelcoachings gebucht werden.

Bitte rufen Sie uns an: 089 300 41 01 oder 0176 22 79 70 51

oder schreiben Sie uns eine E-Mail:
kleist@artgerechte-hundeerziehung.de

Unser Hygienekonzept:

  • Bis auf Weiteres findet kein Gruppenunterricht statt.
  • Die in der Verhaltenstherapie üblichen Hausbesuche entfallen. Alle Treffen werden im Freien abgehalten.
  • Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin mit Ihrem Hund alleine (d.h. ohne Begleitpersonen und ohne Ihre Kinder).
  • Wir achten selbstverständlich auf die allgemeinen Hygieneregeln:

    Abstand halten

    Kein Händeschütteln

    Tragen einer Alltagsmaske

  • Bitte bleiben Sie bei den Treffen in der Wildermuthstrasse bei Ihrem Auto.
    Ich hole Sie dort ab.

Über weitere Änderungen halten wir Sie hier auf dem Laufenden.

Bleiben Sie gesund!

Rechtsverordnungen bzw. Allgemeinverordnungen
des StMGP/faq_corona_wirtschaft





Update vom 16.04.2020:

Leider gilt die Betriebsuntersagung für Hundeschulen weiterhin, da der Betrieb von Hundeschulen nicht der notwendigen Verrichtung des täglichen Lebens, sondern der Freizeitgestaltung zuzurechnen ist.


23.03.2020:
Aus gegebenem Anlass wird der Hundeschulbetrieb vorläufig eingestellt.



Sollten Sie Probleme oder einen Beratungsbedarf haben die / der keinen Aufschub erlaubt (z.B. Verhaltensprobleme, bei denen der Hund, der Mensch oder das Team unter einem erheblichen Leidensdruck stehen, in Situationen, bei denen ein Gefährdungspotential besteht oder für Hilfestellung bei der Welpenfrüherziehung) stehe ich Ihnen in meiner Eigenschaft als Tierärztin für Verhaltenstherapie gerne auch zeitnah zur Verfügung. Rufen Sie mich unverbindlich an und wir werden unter sorgfältiger Risikoabwägung entscheiden, in welcher Form das Coaching stattfinden kann.

Tierarztpraxis für Verhaltenstherapie
Tel. 0176 – 22 79 70 51
E-Mail: kleist@artgerechte-hundeerziehung.de






Tipps für Hundehalter/innen in der Coronakrise

(Stand: 23.03.2020)



Die beste Nachricht zuerst: Unsere Vierbeiner (Hunde, sowie auch Katzen) können weder an Covid-19 erkranken, noch können sie das Virus auf den Menschen übertragen! Wir können die Zeit mit ihnen also unbeschwert genießen. Vielleicht haben Sie ja jetzt, wo andere Aktivitäten nur eingeschränkt möglich sind, sogar viel mehr Zeit, die Sie exklusiv mit Ihrem Hund verbringen können. Spazierengehen, Trainingseinheiten und ausgiebige Kuschelrunden mit unseren Hunden sind in Zeiten der notwendigen sozialen Distanzierung zu den Menschen, die uns lieb sind, besonders wertvoll.

Ausgangsbeschränkungen seit dem 21.3.2020 in Bayern:

Es ist weiterhin erlaubt, mit dem Hund spazieren zu gehen, alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes, ohne jede Gruppenbildung.

Es dürfen veterinärmedizinische Leistungen in Anspruch genommen werden.

Ebenfalls erlaubt sind Versorgungsgänge für Gegenstände des täglichen Bedarfs. Hierzu zählt auch der Tierbedarf.

Ausgangssperre:

Wenn eine allgemeine Ausgangssperre verhängt wird, sollte es weiterhin möglich sein den Hund auszuführen.

Quarantäne:

Für den Fall einer Quarantäne dürfen Sie das Haus / die Wohnung natürlich nicht mehr verlassen und müssen es mit Hilfe von Nachbarn, Bekannten oder den Hilfegruppen, die gerade zunehmend in den sozialen Medien entstehen, organisieren, dass Ihr Hund bei Ihnen zu Hause abgeholt und ausgeführt wird (sofern Sie nicht einen eigenen Garten haben).

Theoretisch besteht hierbei die Möglichkeit, dass Krankheitserreger über Gegenstände des Hundes (Halsband, Leine, etc.) übertragen werden. Beachten Sie also entsprechende Hygieneregeln bei der Übergabe des Tieres.

Futter:

Wie auch für die übrigen Gegenstände des täglichen Bedarfs besteht kein Grund für Hamsterkäufe. Allerdings ist es möglich, dass auf Grund der Behinderungen im Warenverkehr bzw. wegen Überlastung der Lieferdienste nicht jedes Futter von heute auf morgen erhältlich bzw. im Tierhandel verfügbar ist. So kann es sinnvoll sein, ein bisschen vorrausschauend zu planen. Dies gilt natürlich vor allem für Hunde, die z.B. wegen einer Futtermittelallergie auf ein ganz bestimmtes Futter angewiesen sind.

Tierarztbesuche:

Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, ob eine geplante Untersuchung / Behandlung unbedingt nötig ist oder noch einmal aufgeschoben werden kann. Stellen Sie sich darauf ein, dass Ihr Tierarzt auf die Einhaltung von neuen Regeln (z.B. Abstandsregelung) besteht, um sich und seine Angestellten vor einer möglichen Infektion zu schützen.

Hundeschule / Hundetraining:

Momentan darf kein Hundetraining durchgeführt werde. Weder im Gruppen- noch im Einzelunterricht.

Tierphysiotherapie:

Ich würde annehmen, dass Physiotherapiebehandlungen so wie beim Menschen nur in absoluten Notfällen durchgeführt werden dürfen.

Auslastung zu Hause:

Momentan dürfen die meisten von uns in Deutschland wie gewohnt mit dem Hund spazieren gehen. In Einzelfällen (z.B. bei Qarantäne) kann es sein, dass Ihr Hund zur Zeit nicht die gewohnte Auslastung bekommt. Bei einer allgemeinen Ausgangssperre sind weitere Beschränkungen möglich (z.B. nur Spaziergang in der unmittelbaren Umgebung des Zuhauses). In dem Fall gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Ihren Hund zu Hause mental zu beschäftigen. Nasenarbeit (Geruchserkennung, Geruchsdifferenzierung, Gegenstände suchen, etc.), das Einüben von Tricks oder das Auffrischen von Grundgehorsamsübungen. Oder gibt es da nicht das eine oder andere, was Sie längst mit Ihrem Hund hätten einüben wollen, nur nicht dazugekommen sind. Ich denke dabei z.B. an ein "Medical Training" (das Einüben sämtlicher medizinischer oder pflegerischer Handhabungen, wie z.B. Ohren putzen, Krallen schneiden, sich überall anfassen zu lassen, sich auf Kommando auf die Seite oder den Rücken zu legen, das Tragen eines Maulkorbs oder eines Halskragens einüben u.v.a.m.). Ein diesbezüglich zielgerichtetes, kleinschrittiges Training wird Sie und Ihren Hund in vielen Fällen wahrscheinlich bis weit über die Coronakrise hinaus beschäftigen…

Positiv denken:

Wir sind alle besorgt. Viele haben derzeit existentielle Ängste, die meisten werden sich große Sorgen um die eigene Gesundheit und die ihrer Liebsten machen, wir erleben eine beunruhigende, nie dagewesene Situation. Selbstverständlich nimmt Ihr Hund all diese Stimmungen wahr! Sie helfen sich selbst und Ihrem Vierbeiner, wenn Sie jetzt ruhig und besonnen bleiben und positiv in die Zukunft blicken!!!

Herzliche Grüße

Und bleiben Sie gesund!

Ihre Dr. Andrea Kleist